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Frische News aus dem Studio
„Kein Grund mehr für Gerard Way, mit Babykotze am Pulli unrasiert ins Studio zu schlurfen“ schreibt die Visions in ihrem aktuellen Studiobericht über den frisch gebackenen Vater und Frontmann von My Chemical Romance. Denn: Die Songs zum neuen Album sind im Grunde fertig, ab jetzt wird nur noch gemixt.
Ein Reporter der Visions durfte jetzt exklusiv reinhören. Und wir sind gespannt: Wie wird sie denn nun aussehen, die erste Scheibe nach ihrem pompösen letzten Werk „The Black Parade“? Schlanker? Anders?
„Wir werden definitiv immer einen Look verfolgen“, verrät Way dazu der Visions. „Zwar sind nicht unsere Ziele oder unser Willen zur Melodie reduzierter. Aber unsere Theatralik ist es schon, diese Maßlosigkeit haben wir zurückgefahren.“ Der Diät definitiv zum Opfer gefallen sind die Marschkapellen und die Kostüme. Dafür, so die Visions, haben My Chemical Romance ihren Willen zum Stadionrock neu erweckt: „Hinter Save Yourself verbirgt sich Mötley-Crüe-Pop-Metal, dick produziert mit hymnischem Chorus und einem kaum zu erkennenden Gerard Way. Oder Death Before Disco, das sich hemmungslos an Judas Priests Living After Midnight klammert, um dann mit Handclaps und stampfendem Beat an den Partyrock von Head Automatica zu erinnern.“ Aber auch eher balladenartige Melodien, die an Green Day erinnern (Light Behind Your Eyes), oder sonnige, euphorische Sounds, die so richtig Bock auf Cruisen machen (Trans AM), soll das neue Album bereithalten.
Alles in allem dürften wir also bald einige neue Seiten von My Chemical Romance kennenlernen. Das Album jedenfalls soll im April rauskommen, einen Namen für das Baby gibt es aber bisher noch nicht. Anders übrigens als Gerard Ways eigenes Baby – das muss jetzt sein Leben lang auf den Namen Bandit Lee Way hören. „Jeder wie er mag“, urteilt die Visions trocken.

